Borghauser Wand

Borghauser Wand

Geschichte und Geschichten

Bereits in den 1990-er Jahren entdeckten Fritz Blach und Holger Bauch das Gebiet. Die ersten Routen waren „Lennewichtel“ und „Kalymnos“.Aber aufgrund anderer zahlreicher Klettergelegenheiten zu der Zeit gerieten die Möglichkeiten schnell wieder in Vergessenheit.  Im Zuge der Projektierung zahlreicher Felsen für die Kletterarena geriet auch dieses Gebiet wieder in den Focus und Eigentümer, Behörden und Naturschutzverbände stimmten einer Nutzung durch den Klettersport zu. Das Gelände wurde von der DAV-Sektion Gummersbach angepachtet und wurde Anfang 2008 zum Klettern eingerichtet. Das Kalkgestein erlaubt hier in zahlreichen aufgeschlossenen Kluftwänden interessante Klettereien. Überwiegend ist das Gestein fest, an einigen Stellen überrascht dann aber doch mal ein ausbrechender Griff oder Tritt. Die Kletterhöhe erreicht an einigen Stellen 25 m, so dass ein 50 m-Seil gerade ausreichend ist. Die Ausrichtung ist nach Südwesten, Sonne etwa ab 12 Uhr. Mit  den Borghauser Rissen sind nochmal fünf interessante Routen hinzugekommen.

Kletterregeln

– Aktuelle Kletterregelungen beachten

– Betreten der Felsköpfe nicht erlaubt

– Kein Einhängen von Topropes von oben

– Umweltverträglich anreisen

– Nur zugelassene Parkplätze nutzen

– Übliche Zustiegspfade benutzen

– Pflanzenbewuchs erhalten

– Tabuzonen respektieren

– Befristete Sperrungen an Brutfelsen beachten

– Keinen Müll zurücklassen

– Lokale Betriebe für Übernachtung und Verpflegung nutzen

 

Charakter

Es handelt sich vorwiegend um steile Wandkletterei an Griffen und schmalen Leisten.  Großteils sind auch Kluftwände mit Kaminen, Löchern und Rissen mit interessanter Linienführung aufgeschlossen. Einige Überhänge erfordern athletische Kletterzüge, die Kaminrouten erfordern ein wenig Bewegungsgeschick. Der Kletterfels ist von lokaler Bedeutung. Die Wand ist südwestlich ausgerichtet und wird teilweise von Laubbäumen beschattet, was vor allem im Sommer vor allzu großer Hitze schützt. Die Wandhöhen liegen durchschnittlich um 20 – 25 m. Die Routen sind gut mit Bohrhaken abgesichert.

Anzahl der Routen: Gesamt 57

Kletterrouten Borghauser Wand

Kletterregelen

Anreise

Anreise öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Grevenbrück/Westfalen. Von dort mit dem Bus Richtung „Attendorn-Bahnhof“ (R 62). Von der Haltestelle in Borghausen zurück zum Bahnübergang und über die Lennebrücke weiter zur Bundesstrasse, diese überqueren und dem Forstweg direkt nach links hoch folgen. Der Forstweg führt direkt über der Wand in den Wald. Nach etwa 350 m den Forstweg nach links verlassen. Nun befindet man sich direkt über der Wand. Nun an der Hangkante weiter gehen  und den Waldhang  Richtung Bundesstraße nach unten absteigen und nach links in den Felskessel, wo man direkt zur Felswand gelangt.

Zugangszeit Haltestelle: 10 min
Haltestelle: Borghausen

Anreise PKW

Von Altena oder Altenhundem kommend die B 236 bis zum Abzweig „Repetal/Helden“. Hier in Richtung „Repetal“ abbiegen und über die Bahngleise fahren (Ruhr-Sieg-Strecke, der Bahnhof Finnentrop ist etwa 4 km entfernt) und direkt hinter dem Bahnübergang ist links der Parkplatz.

Zugang

Vom Parkplatz bzw. der Bushaltestelle zu Fuß zurück zur Bundesstraße, diese überqueren und dem Forstweg direkt nach links hoch folgen. Der Forstweg führt direkt über der Wand in den Wald. Nach etwa 350 m den Forstweg nach links verlassen. Nun befindet man sich direkt über der Wand. Nun an der Hangkante weiter gehen  und den Waldhang  Richtung Bundesstraße nach unten absteigen und nach links in den Felskessel, wo man direkt zur Felswand gelangt.

Kletterführer: Land der tausend Berge (Geoquest-Verlag)
Weitere Infos: www.dav-felsinfo.de