Neujahr im DAV Treff Gummersbach

Autor / Bildrechte: Julia Koll


Am Freitag, den 16. Januar trafen sich nachmittags 8 Kinder und Jugendliche und ein JL in der Sektion, um sich mit „wilden“ Spielen und Schokofondue die Zeit zu vertreiben. In zwei Gruppen aufgeteilt, mit einer Umgebungskarte und einem Kompass bewaffnet, galt es den kürzesten Weg zum Kriegerdenkmal auf dem 375m hohen Kehrberg zu finden. Einige bewältigten die Aufgabe recht kraftsparend über den vereisten Weg, die andere Gruppe wählte die Direttissima, quer durch den tief verschneiten Wald. Da Paul als Fotoreporter unterwegs war, gab es kurzerhand Fotos von der Inschrift des Denkmals, anstatt, wie die Aufgabenstellung verlangte, sich den Inhalt zu merken und der JL aufzusagen... Naja, durchfallen war nicht möglich.

Über dem Giftsee

Der weitere Weg, gen Süden zum „Giftsee“ mit Schatz war leicht zu finden und die Aufgabe wurde mit ganz eigener Gruppendynamik gelöst: Flugs war das mitgebrachte Seil zwischen zwei Bäume gespannt, Jan ( der leichteste) mit Gurt, Karabinern und Helm daran gehängt und, da er zum Schutz vor den giftigen, blind machenden Dämpfen mit einer Augenbinde geschützt war, von allen Anwesenden mit schaukeln, zurufen, Seil hoch und straff halten, zum Schatz dirigiert, den er souverän aus der „Giftbrühe“ fischte, ohne ernstere Verätzungen davon zu tragen. Nachdem der Schatz geborgen war, wollten natürlich noch mehr Kinder die „Gefahren“ der Seilschaukel auf sich nehmen und so durften auch Mara und Lennart noch ein bisschen von den Großen gehalten, geschaukelt und gestützt werden, was diese ganz schön ins Schwitzen brachte.

Die Dämmerung brach mit Macht ein und während des Einpackens spielten wir noch schnell eine Runde König ( wobei zwei Könige auf ihrem Thron stehend, sich gegenseitig durch ein Seil vom Thron zu ziehen versuchen) und traten dann die Rutsch- und Schlitterpartie zurück zur Sektion an. Bei Schokofondue (mmmmhhh) stärkten sich alle und planten die Aktivitäten im kommenden Jahr. Um 18.30 Uhr stießen dann noch weitere Jugendmitglieder dazu, die direkt in das Fesselspiel mit verwickelt wurden. Gemeinsam versuchten alle, die trickreiche Lösung der Entfesselung herauszufinden. Während Mara und Lenni sehr kreativ herum probierten, Sabrina und Kathrin sich mit ihren sehr kurz geratenen Fesseln plagten, Leon und Jan nach geschätzten 15 Stunden resignierten, fanden Rafael und Simon schließlich durch langes und logisches Nachdenken die Lösung. Nachdem alle erfolgreich den beiden nachgeeifert hatten, konnten wir endlich zum eigentlichen Zweck unseres Treffen schreiten, der Jugendreferentenwahl. Mit 10 Stimmen und 2 Enthaltungen wurde Julia als Referentin bestätigt. Danke für Euer Vertrauen! Mit Verabredungen, Handynummernaustausch und Aufräumen beschlossen wir den Abend.