Autor: Julia Koll

In diesem Jahr kommt der Bericht unserer Jugendkletterfahrt zur Teufelsley leider ohne Bilder. :-( Neben den ganzen Fressalien für 18 Leutchen, Klettergurten, Helmen, Seilen, Reepschnüren, Abseilachtern, Klopapier, Küchenhandtüchern, Wasserkanister.... und, und ,und, hätte nämlich auch ein frisches Akku für den Fotoapparat mitgemusst. Schade, schade.

Ich erzähle Euch einfach ein bisschen detaillierter, dann könnt ihr Euch selber schöne Bilder im Kopf machen:

Also, dieses Jahr waren wir mit der optimalen Betreuerzahl von 7 zu 11 Kindern / Jugendlichen an der Teufelsley unterwegs. Das ermöglicht zwar gezieltes, individuelles Arbeiten, war aber auch besonders nötig, da die einzelnen Betreuer diverse Handicaps hatten: Simon kam mit einer Sehnenscheidenentzündung, Daniel zog sich eine Knieverletzung zu, Ruben musste am Sonntag arbeiten.

Zunächst mal ein dickes, dickes Danke an Euch alle!!! Ich bin immer wieder begeistert, dass es tatsächlich junge Menschen gibt, die bereit sind, berufliches Fortkommen und eigenes Freizeitvergnügen hinten anzustellen, um für „fremde“ Kinder, Verantwortung, Aufsicht, sportliche Anleitung und Erziehung zu übernehmen. Hut ab vor so viel Engagement ihr Lieben!

Zum Abschluss unseres Teufelsley Wochenendes machen wir immer einen Abschlusskreis auf der Wiese, wo alle, Teilnehmer und Betreuer, sagen dürfen, was ihnen gefallen hat, und was nicht. Um es allen ein wenig einfacher zu machen, machen wir daraus ein Spiel: In der Mitte ist ein imaginärer Mülleimer, in den kann man Sachen stopfen, die man blöd findet und daneben steht ein Siegerpokal, den kann man hochhalten für Dinge die man besonders schön fand.

Dann ziehen wir reihum Fazit und es ist immer wieder erstaunlich was da so alles zu Tage kommt. Nämlich, das eigentlich immer nur das olle Plumpsklo blöd ist, diesmal allerdings auch das Wetter am Sonntagmorgen, weil wir da nicht klettern konnten. Begeistert waren die Kinder/Jugendlichen allerdings nicht nur vom Klettern, hier wurde vor allem unsere Nachtkletteraktion am Freitagabend genannt, sondern auch unsere Naturkunde- Kompass- find- den- Weg- Wettwanderung ( Was das ist, könnt ihr gerne bei den Teilnehmern oder Betreuern erfragen ;-) ), und auch die netten Betreuer :-))). Eine Teilnehmerin bedankte sich besonders dafür, dass ihr die Betreuer ihre Angst vor einem Seilriss genommen haben. Sie hat alleine abgeseilt! Die nächtliche Schatzsuche wurde genauso genannt wie das lustige Seilbahn fahren und die Spiele. z.B. „Wo ist das Huhn?“ Die Betreuer und Jugendleiter nahmen sich den Pokal fürs gemeinsame Klettererlebnis, die gute Stimmung und den vielen Spaß, den sie alle miteinander hatten.

So ein gegenseitiges Hören: Ja das war gut! Bestärkt immer wieder beide Seiten und so bin ich ganz zuversichtlich, dass im nächsten Jahr wieder mehr Kinder und Jugendliche mitkommen werden. Teilnehmen kann jeder ab 10 Jahren und Jungsverstärkung ist dringend notwendig! Wo seid ihr kletterbegeisterten Jungen? Meldet Euch mal, damit ich alle Interessierten in meinen mail- Verteiler aufnehmen kann. Wir machen nämlich auch kurzfristige Aktionen.

Ein letztes Danke darf an dieser Stelle nicht fehlen: Kathrin und Madeline haben superfleißig die Hütte in Ordnung gebracht, gekehrt, die Kissen aufgehängt, usw. Vielen Dank!

Im nächsten Jahr versuchen wir, auf Wunsch, mal nicht das erste Mai Wochenende zu nehmen. Bis dann, ich freu mich auf Euch.

Julia