Von August bis Dezember 2011 fanden sechs geführte Touren sowie ein Fahrtechniktraining statt.

07.08.2011

Über die Skiabfahrt an der Hohen Bracht (c) S. Schneider

Unter der Leitung von Roland Raisig trafen sich 13 Mountainbiker unserer Sektion einschließlich einiger Gäste zu einer Tour in das Skigebiet der Hohen Bracht. Die Route startete in Olpe auf dem Parkplatz des Freizeitbades. Von da aus ging es nach Rehringhausen, Rahrbruch und über die Skilanglaufstrecke zur Hohen Bracht. Hier wurde kurz gerastet. Dann folgte eine steile Abfahrt über die Skipiste und weiter auf einem schönen Trial hinunter nach Bilstein. Über eine steile Teerstrecke fuhr man dann zurück zum Benolper Kreuz, unter den Skiliften von Fahlenscheid hindurch und mit einem traumhaftem Flow ca. 400 Hm hinunter nach Olpe sowie wieder zurück zum Ausgangspunkt. Die Strecke war ca. 60 km lang und es mussten ca. 800 Höhenmeter überwunden werden. Zum Abschluss traf man sich dann im Goldenen Löwen in Olpe und ließ die Tour genüsslich ausklingen.

04.09.2011

Am Bismarkturm (c) Fritz Hösel

Bei anfangs noch gutem Wetter trafen sich vier Mountainbiker zu einem Fahrtechniktraining in den Süchtelner Höhen, in der Nähe von Mönchengladbach. Das Waldgebiet eignet sich aufgrund seiner Bodenbeschaffenheit für derartige Kurse ganz besonders gut. Nach einer Aufwärmrunde erfuhren die Teilnehmer zunächst einiges Grundsätzliche zur richtigen Sattelhöhe, der Sattelposition, dem Bike generell usw. Danach folgten unter anderem in einem kleinen Parkour praktische Übungen zum richtigen Bremsen und zum Fahren enger Kurven. Anschließen wurde die Überwindung sehr steiler Ab- wie auch Auffahrten geübt. Nach dem folgenden Wolkenbruch und der damit verbundenen Zwangspause wurde das Gelernte im Rahmen einer kleinen, aber mit besonderen Schwierigkeiten gespickten, Tour und mit entsprechenden Übungen sowie Wiederholungen in die Praxis umgesetzt. Hinzu kamen dann auch noch diverse mehr oder weniger heikle Wurzeltrails, ehe man wieder am Ausgangspunkt ankam. Schließlich waren sich alle darüber einig, dass man einiges dazugelernt hatte und eine solche Veranstaltung unbedingt wiederholt werden sollte. Das Training leitete Fritz Hösel.

24. und 25.09.2011

Abfahrt zur Biggetalsperre (c) Fritz Hösel

Im Rahmen der 4. Reichshofer Wanderwoche fand zum dritten Male das von Roland Raisig organisierte Eckenhagener Bikeweekend statt. Bei herrlichem Spätsommerwetter führte die Tour am Samstag mehr als fünfzig Bikerinnen und Biker über Belmicke und Hespert ins Wiehltal und am südlichen Ufer der Wiehl-Talsperre entlang. Aufgrund einer Sondergenehmigung des Aggerverbandes konnten wir so ein einmaliges Landschaftserlebnis genießen. Des Weiteren wurden die Teilnehmer von einem selbst mitbikenden Mitarbeiter des Aggerverbandes sehr fachkundig über die Bauweise des Staudamms, die Wassergewinnung und -aufbereitung sowie den Hochwasserschutz informiert. Über Sinspert und durch das Spichertal führte die Route schließlich zurück nach Eckenhagen. Dort folgte dann eine Schlussrast sowie ein gemeinsames Abendessen auf der Terrasse des Hotels Barbaraossa. Besonders interessant ist die Tatsache, dass auch zwei zwölfjährige Alpin-Kids unserer Sektion an der Tour teilnahmen und sogar gut mithalten konnten.

Die für Sonntag geplante Strecke war ca. 60 km lang, wobei ca. 900 Höhenmeter überwunden werden mussten. Sie verlief von Eckenhagen nach Hecke, Belmicke und über Wegeringhausen zur Listertalsperre, dann weiter nach Sondern sowie Olpe und schließlich zur Bigge. Über den Wanderweg X22 ging es dann vorbei an der Silberkuhle zurück zum Ausgangspunkt. Start und Ziel war an beiden Tagen auf dem Parkplatz des Sportparks Eckenhagen.

03.10.2011

Rast am Kolbturm (Nordhelle) (c) Fritz Hösel

Elf Mountainbikerinnen und -biker unserer Sektion kamen zu einer Tour durchs Ebbegebirge nach Meinerzhagen. Zunächst folgte die insgesamt doch sehr anspruchsvolle und von Fritz Hösel ausgewählte Route vom Schützenplatz aus dem Wanderweg „Sauerland Höhenflug“ bis zur Nordhelle. Nach einer ausgiebigen Rast fuhr man hinunter nach Rinkscheid und Grotewiese, ehe es dann in diversen Aufs und Abs zurück zum Ausgangspunkt ging. Die sehr interessante Tour wies neben diversen knackigen Anstiegen auch eine ganze Reihe von Wurzel- oder Singletrailpassagen auf. Insgesamt waren ca. 52 km und ca. 1.200 Höhenmeter zu überwinden. Von daher mussten die Teilnehmer schon über eine gute bis sehr gute Kondition und ausgefeilte Fahrtechnik verfügen. Besonders bemerkenswert war hier die Tatsache, dass auch der 12-jährige Luca von den Alpin-Kids mithalten konnte und dabei sogar noch Spaß hatte. Schließlich war die Gruppe alles in allem fast sechs Stunden unterwegs.

13.11.2011

Unterwegs im Oberbergischen (c) Fritz Hösel

Unter der Leitung von Jochen Kepper und bei typischem Herbstwetter trafen sich 25 Mountainbikerinnen und -biker zu einer von unserer Sektion angebotenen Tour ins Oberbergische. Der Start erfolgte auf dem Parkplatz an der Hammerwiese in Engelskirchen-Wiehlmünden. Von da aus ging es durchs Molbachtal nach Forst, Brächen, Drabenderhöhe, Heckberg, Heinenbusch, Niederwahn, Wellerscheid, Drabenderhöhe, Hau, Hengstenberg, Kausen, Bielstein und zurück zum Ausgangspunkt.

Insgesamt waren ca. 42 km und ca. 800 Höhenmeter zu überwinden. War es am Anfang bei noch relativ dichtem Nebel nur 5°C warm, konnte sich später doch die Sonne durchsetzen, sodass die hier und da doch schon etwas kalten Füße und Hände schließlich wieder aufgewärmt wurden. Insgesamt kamen alle Teilnehmer wohlbehalten und letztendlich hochzufrieden wieder in Wiehlmünden an.

11.12.2011

Insgesamt 14 Mountainbiker unserer Sektion sowie einige Gäste fanden sich zu einer Tour westlich von Gummersbach ein. Los ging’s auf dem Parkplatz der Stadthalle. Von da aus fuhr man nach Wasserfuhr, Hülsenbusch, zum Zimmerberg, Lope, Hanfgarten, Steinenbrück und zurück zum Ausgangspunkt.

Aufgrund der doch zum Teil sehr aufgeweichten Strecke sowie der nicht gerade optimalen Witterungsbedingungen wurde die Route, entgegen dem ursprünglichen Vorhaben, etwas gekürzt. Insgesamt legten die Biker knapp dreißig Kilometer zurück. Dabei waren ca. 500 Höhenmeter zu überwinden. Nach gut dreieinhalb Stunden kamen alle unbeschadet, wenn auch hier und da mit leicht kalten Händen und Füßen, wieder am Ausgangspunkt an. Die Führung der Tour wurde von Jens Vollmann übernommen.